Montecarlo (Lucca)

Die Gemeinde von Montecarlo gehört zur Provinz Lucca und erstreckt sich über eine Fläche von 16 Quadratkilometer mit 4300 Einwohnern.
Das antike Zentrum, gut erhalten und noch umschlossen von Stadtmauern, liegt auf einem Hügel 163 M ü N.N.
Montecarlo liegt an „der Weinstrasse“ und hat die oranje farbige Flagge erworben, das Merkzeichnen für touristische Qualität des Umwelts.
Es ist leicht zu erreichen von die Ausfahrt der Autobahn von Altopascio (6 km).

Wo sind wir

Die Geschichte:

Der Hügelkamm von Montecarlo, zwischen Lucca und Montecatini Terme heissten „Cerruglio“(Zerreichenwald), „Vivinaia“ (weis es sich an der Via Vinaria befand, der Weinstrasse), „Montechiari“ (der Hügel von Montechiari ist der höchste Punkt des Gemeindegebietes (186 M. ü. N.N.)
Im Jahr 1331 wurde das Dorf von Vivinaia, von den Florentiner Truppen, die sich nach einer vergeblichen Belagerung aus Lucca zurückzogen, geplündert.
Prinz Karl, Sohn des bömischen Königs Johannes, der 1332 gerufen worden war, Lucca zu verteidigen veranlasste neue militärische Konstruktionen auf dem Hügel von Cerruglio und erlaubte die Ansiedlung der Flüchtlinge aus Vivinaia.
Das befestigte Zentrum von Montecarlo (der Ortsname Mons Caroli kommt von seinem Gründer Karl IV von Luxembourg) ist also die Vorsetzung von Vivinaia, in langobardischer Zeit eine curtis königlicher Domäne und ein wichtiger Sitz der Tuscia.
Montecarlo wird besetzt in 1437 von die Florentiner.
Die Festung, historisch Symbol von Montecarlo, liegt auf dem höchsten Punkt des Hügels von Cerruglio.
Der Mastio, der Turm, ist der älteste Teil des monumentalen Komplexes. Dieses Element auf der Stirnseite ist von beinahe zylindrischer Form und steht auf der nord-westlichen Grenze der Festung.
Auf der gegenüberliegenden Seite wird diese durch zwei Türme mit rechteckigem Fundament vervollständigt, die auch Turm der Erscheinung (im Westen) und Turm der heiligen Barbara (im Osten)genannt werden.
Dadurch entsteht eine imposante Architektur mit einem dreieckigen Grundriss.
Aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammt die Erweiterung der Festung von Paolo Guinigi, Herr von Lucca und unter Cosimo I den Medici wurden weitere Befestigungsbauten errichtet.
Die Festung, die als nicht mehr geeignet galt für militärische Zwecke, wurde von Peter Leopold, Grossherzog der Toscana, verkauft und ging 1775 in Privatbesitz über. Die Restaurierungs- und Wartungsarbeiten des monumentalen Komplexes werden direkt von den Besitzern durchgeführt, die, auf Vorstellung, die Besichtigung ermöglichen.
 Die Stadttore des vierzehnten Jahrhunderts, die sich entlang der Stadtmauern befinden, sind Porta Fiorentina, Stadttor auf der Ostseite, Porta a Lucca oder Porticciola (im Westen) und Porta Nuova (im Süden).
Im Zentrum von Montecarlo, an der Via Grande (heute Via Roma) befindet sich die Stiftskirche von Sant’Andrea. Im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts begannen die Arbeiten zur Umgestaltung des Kircheninnern.
Das, was von der Originalanlage dieser Kirche bleibt ist der untere Teil der Fassade und das Portal, sowie ein Fresco der Beistehenden Madonna, das 1387 gemalt wurde.
An der via Roma befindet sich auch die Stiftung Pellegrini-Carmignani. Einst war hier das Klarissenkloster (welches zwischen 1610 und 1614 errichtet wurde). Heute ist es Sitz der Gemeindebibliothek, des historischen Archivs und verschiedene Vereine.
Die Sankt Anna Kirche ist das Kirchlein des alten Klosters und der Kreuzgang ist heute ein öffentlicher Park.
An der Via Carmignani befindet sich das Theater der Accademia die Rassicurati (1795) gebaut durch das Accademia dei Rassicurati, ein Zusammenschluss lokaler Intellektuellen und Künstler.
Am Fusse der Hügel von Montecarlo steht die romanische Pieve von San Piero in Campo.
Das Gebäude hat drei Schiffe und stammt aus dem Jahr 846.

 

Montecarlo Lucca
Pieve Montecarlo Lucca
 
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